CBD bei Morbus Crohn

CBD bei Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), die sich auf jeden Teil den kompletten Verdauungstrakt auswirken kann. Meistens betrifft sie jedoch den Dünndarm. Symptome von Crohn Patienten sind Fieber, Bauchschmerzen, rektale Blutungen und blutige Durchfälle. Bei länger anhaltenden, sogenannten Schüben kann es zu Gewichtsverlust, Müdigkeit und Schwäche kommen. Patienten mit Morbus Crohn haben auch ein erhöhtes Darmkrebsrisiko.

Eine aktuelle Studie aus Israel zeigt auf, dass Cannabisöl die Auswirkungen von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa erheblich verbessern kann. So fand man auch weiters heraus, dass CBD in der Lage sein könnte mit den Rezeptoren im Dick- und Dünndarm zu interagieren.

Was ist CBD?

Cannabidiol zählt zu einem von mehr als 100 Cannabinoiden, welche in der Hanfpflanze vorkommen. Sie gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen und wird von Menschen bereits seit einigen Jahrhunderten für unterschiedliche Zwecke eingesetzt.

Das Hanföl besitzt, im Gegensatz zu THC, keine psychoaktive Wirkung, sondern weist besondere gesundheitliche Aspekte auf. Ob als Schmerzmittel, bei Gelenkprobleme oder unterschiedlichen Krankheiten, Hanftropfen sind bekannt für ihre heilende Wirkung.

CBD Öl lindert Symptome von Morbus Crohn

Die Rezeptoren CB-1, Serotonin und CB-2 sind Cannabinoid-Rezeptoren, welche direkt mit Cannabidiol interagieren.  Dadurch könnten diese in der Lage sein, den Körper zu stimulieren und Probleme wie Übelkeit oder Durchfall zu lindern. Die israelische Studie belegt zwar, dass die durch Morbus Crohn hervorgerufenen Entzündungen im Darm nicht signifikant zurückgingen, aber beispielsweise das unangenehme Symptom des Duchfalls deutlich verbessert wurde:

„Neben der Steigerung des Appetits kann Cannabisöl die Passage von Nahrungsmitteln durch den Darm verlangsamen und die Darmsekretion verringern, was Durchfall reduziert“, erklärt Dr. Timna Naftali, leitende Forscherin der Studie und Gastroenterologin am Meir Hospital in Tel Aviv.

Vorteil von CBD bei der Behandlung von Morbus Crohn

Ein Großteil der Ärzte wird bei einer Morbus Crohn Behandlung Antibiotika, Kortikosteroide oder gar Immunsupperssiva einsetzen. Gerade bei längeren Behandlungen mit diesen Medikamenten treten starke Nebenwirkungen auf, wie eine erhöhte Infektanfälligkeit oder gar ein erhöhtes Krebsrisiko bei Immunsuppressiva.

Bei CBD treten im Gegensatz zu den oben genannten Medikamenten sehr selten und vergleichsweise harmlose Nebenwirkungen auf. Hierzu zählen bspw. Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit und Mundtrockenheit.

Ein weiterer Vorteil ist auf die verschiedenen Einnahmemöglichkeiten zurückzuführen. So kann Cannabidiol in Form von Kautabletten, Kapseln, als Öl oder als E-Liquid eingenommen werden. Die Einnahme dann dadurch nach den individuellen Bedürfnissen der Menschen erfolgen.

Häufig gestellte Fragen

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